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09.09.2010
Handel und Gewerbe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 11. August 2008 um 19:19


Was wäre unser Ort ohne Geschäfte, Betriebe, Dienstleistungsunternehmen? Nunkirchen hat eine sehr gute Infrastruktur, die den Ort mit attraktiv macht. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle nach und nach die verschiedenen Firmen und Unternehmen näher bringen. Wenn Sie selbst Interesse haben, an dieser Stelle, wenn Sie sich einfach an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Die nachfolgende Auflistung ist alphabetisch und nach Geschäftsnamen bzw. Namen der Inhaber vorgenommen. Wir arbeiten daran, dass die Zahl der sich vorstellenden Betrieb beständig zunimmt...
Foto: Pixelio/Interviews und Fotos: Jochen Kuttler

 

 

 



Es grünt so grün...
Baum ist nicht gleich Baum und Pflanze nicht gleich Pflanze! Wer Qualität im Garten sprießen sehen will, sollte zuerst einmal bei Stefan und Kerstin Kappel vorbeischauen.

Frage: Die Baumschule Kappel ist ein Traditionsbetrieb. Aber auch ein Traditionsbetrieb muss mit der Zeit gehen. Was hat sich bei Ihnen in den letzten Jahren alles geändert...?
Kerstin Kappel: Die Gartengestaltung an sich hat sich verändert. Viele Kunden möchten keine Arbeit mehr mit ihren Gärten. Aktuell sind Splitt-Kombi-Gärten ebenso im Trend wie die Rückkehr der guten alten Obstbäume. Und darauf haben wir selbstverständlich reagiert.

Frage: Auch Baumärkte bieten Pflanzen an. Was findet der Kunde bei Ihnen, was er in den großen Verbrauchermärkten vergeblich sucht?
Stefan Kappel: Wir legen sehr viel wert auf eine ordentliche Beratung. Bei uns findet sich kompetentes Personal ebenso wie Pflanzen in Baumschulqualität. Wir wollen, dass sich der Kunde bei uns gut aufgehoben fühlt. Dazu gehört auch, dass wir Pflanzen, die wir nicht auf Lager haben, individuell bestellen. Wir sehen uns als Dienstleister, bei dem der Service am Kunden genau den gleichen Stellenwert hat wie die Qualität der Pflanzen an sich.

Frage: Wie haben sich die Kundenwünsche in Sachen Gartengestaltung in den letzten 30 Jahren verändert. Was sind die aktuellen Trends?
Kerstin Kappel: Vor 30 Jahren diente der Garten vor allen Dingen als Anbaufläche für Nahrungsmittel. Seinerzeit wurde extrem viel Wert auf gesundes und heimisches Obst und Gemüse gelegt. Etwas später wurde die Kombination von Zier- und Gemüsegarten Mode, danach waren Rasen und Pflanzbeete in. Vor etwa zwei bis – drei Jahren kamen die Splittgärten auf. Die Kunden kombinieren Splitte in verschiedenen Farben mit Pflanzen, die immergrün und natürlich pflegeleicht sind. Wir hatten mittlerweile auch schon den Fall, dass sich Kunden den Ziergarten zu einem Gemüsegarten umgestalten ließen.

Baumschule Kappel
Am Felswäldchen 30, 66687 Nunkirchen, Telefon: 06874183700, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Internet: www.baumschule-kappel.com, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung; Samstag (während der Pflanzzeiten): 9 bis 13 Uhr.

Im Angebot
  • verschiedene Pflanzen in bester Qualität zu günstigen Preisen.

"Eine Frikadelle aus der Soße bitte!"
Fragen Sie ruhig mal Ihre entfernten Verwandten, was sie an Nunkirchen besonders schätzen. Es könnte das "Bruzzel-Eck" sein. Das Schnellrestaurant hat Kultstatus.

Frage: Wer kam eigentlich wann auf die Idee, eine Rostwurstbude an die Hauptstraße in Nunkirchen zu stellen?
Ruth Lorenz-Lehnert: In den 1960er Jahren hatten meine Großeltern "Kulles und Käthi" schon einen Pächter mit einer Imbissbude auf Ihrem Hofraum. Nach dem Tod meines Opas, 1971, wurde unser Lebensmittelgeschäft vermietet. Meine Mutter arbeitete dann in einer Metzgerei in Merzig, bis sie dann 1976 selbst einen Imbiss betreiben wollte. Aus der zunächst einfachen Frittenbude wurde 1982 – mit einem Neubau – das "Bruzzel-Eck". Diesen Namen hat meine Mutter in einer Snackzeitschrift entdeckt. Er wurde – etwas abgewandelt – eingeführt. Und so gibt es bereits seit 1982 unseren Schnellimbiss "Bruzzel-Eck".

Frage: Aus der "Frittenbude" wurde ein "Schnell-Imbiss", mittlerweile ist ein "Schnellrestaurant" daraus geworden. Sind Sie manchmal überrascht vom eigenen Erfolg?
Ruth Lorenz-Lehnert: Nein, wir haben ja gezielt auf den Erfolg hingearbeitet. Nur mit der Qualität unserer Produkte, mit viel Disziplin, sehr gutem Personal, jeder Menge Freundlichkeit, einem sicheren Blick für Hygiene und Sauberkeit kann man das erreichen. Es steckt schon jede Menge Arbeit hinter unserem Erfolg.

Frage: Mit welchen Mengen arbeiten Sie so am Tag? Wie viele Kilogramm Fritten gehen zum Beispiel über den Tresen? Und wie viele Würstchen finden an einem Tag hungrige Abnehmer?
Ruth Lorenz-Lehnert: Hier geht es schon in den zweistelligen Bereich was die Kilos betrifft, sowohl bei der Wurst wie auch bei den Pommes.

Frage: Sie haben nun gründlich renoviert. Was hat sich für die Kunden geändert? Was für Sie? Und was für Ihr Personal?
Ruth Lorenz-Lehnert: Das neue Ambiente bringt viele Kunden dazu, einfach ein bisschen länger bei uns zu bleiben, sich ein schönes Gericht servieren zu lassen, vielleicht auch mit einem Gläschen Wein oder einem Piccolo dazu. Dem Personal und auch mir selbst macht es mehr Spaß, in neuen, freundlichen Räumen zu arbeiten. Auch wenn das, allein schon des Betriebes wegen, oft auch mit einem Mehr an Stress verbunden ist. Der Zuspruch unserer Kunden belohnt uns allerdings Tag für Tag für die Mehrarbeit.

Frage: In keinem Bundesland gibt es mehr Frittenbuden in Bezug auf die Einwohnerzahl als im Saarland. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Ruth Lorenz-Lehnert: (lacht) Die Saarländer sind halt Feinschmecker. Aber Spaß beiseite. Das ist eines der wenigen Rätsel, dass wohl nie jemand wird lösen können.

Bruzzel-Eck
Weiskircher Straße, 66687 Nunkirchen, Telefon: 068747951, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.30 Uhr bis 21 Uhr, Samstag: 11 bis 20 Uhr, Sonntag: 12 bis 20 Uhr.

Im Angebot:

  • Fritten, Currywurst (rot/weiß), Rostwurst, Bockwurst, Frikadellen, "Gammler" (für nicht Saarländer: Soße mit Weck alias Brötchen), Schaschlik, Schnitzel, Calamaris, Seelachsburger, Cheeseburger, Mega-Bruzzelburger, Mergueze, Chilly-Lyoner, Mettwurst, Fleischäse, griechische Rolle etc.


"Man muss sich in die Menschen hineinversetzen können"
Günstig ist nicht immer rentabel. Und rentabel ist nicht immer sinnvoll. Horst Dejon weiß als Steuerberater ganz genau, was den Wohlstand nährt. Und auch was nicht.

Frage: Sie sind aus Merchweiler nach Nunkirchen gezogen. Nun ist Merchweiler nicht gerade der Nabel der Welt. Nunkirchen aber auch nicht...
Horst Dejon: Mir gefällt es hier sehr gut. Allein schon die Natur und die tolle Landschaft finde ich sensationell. Okay, Saarbrücken ist nicht mehr zehn Minuten weg wie früher. Dafür brauche ich jetzt halt eine gute Dreiviertelstunde. Auf der anderen Seite sind die Kommunikationsmöglichkeiten mittlerweile so, dass man auch auf dem Land mittendrin statt nur dabei sein kann.

Frage: Woher kommen Ihre Kunden? Das Potenzial in Nunkirchen dürfte wohl nicht reichen...
Horst Dejon: (lacht). Das haben Sie recht. Das würde in der Tat nicht hinhauen Aber wir haben selbstverständlich auch viele Kunden aus dem Hochwald. Der Großteil unserer Klientel ist allerdings eher in den Ballungszentren im Süden des Saarlandes beheimatet.

Frage: Wer gehört zu Ihrer Kundschaft? Suchen eher Privatpersonen bei Ihnen Rat oder Unternehmen?
Horst Dejon: Sowohl als auch. Wir machen maßgeschneiderte Angebote. Beratung geht bei uns so weit, wie das der Kunde will. Man muss sich in die Menschen hineinversetzen können. Außenstehende stellen sich unter Steuerberatern meistens jemanden vor, der ihnen sagt, wie man am besten Steuer spart. Das greift aber viel zu kurz. Wir beraten auch Unternehmen in Sachen Strategie und Ausrichtung. Und wir machen das auch bei Privatpersonen. Ganz wie der Kunde es will.

Frage: Wodurch unterscheidet sich Ihre Kanzlei von den "normalen" Unternehmensberatungen.
Horst Dejon: Ganz einfach dadurch, dass ich als Steuerberater eine Qualifizierung vorweisen muss, die Unternehmensberatungen nicht unbedingt brauchen. Anders ausgedrückt: "Unternehmensberater" darf sich jeder nennen. Steuerberater nicht.

Steuerkanzlei Dejon
Saarbrücker Straße 133, 66687 Nunkirchen, Telefon: 06874189610, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Internet: www.dejon.de. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 Uhr bis 12.30 und 13.30 Uhr bis 17 Uhr, Freitag: 8 Uhr bis 14 Uhr. Und nach Vereinbarung.


"Die Fliesen-plus-Beratung"
Wer Fliesen kauft, sollte gut beraten sein. Bei GS-Bau gibt's Designarbeit für jeden Geldbeutel. Und für jeden Geschmack.

Frage: Ihr Geschäft liegt ja nicht gerade an einer Hauptstraße. Welche "Art" von Kunden kommen zu Ihnen?
Margret Thomé: Wir finden unsere Bauherrn über persönliche Empfehlungen unserer Kunden und Referenzen; Architekten fordern uns zur Angebotsabgabe auf oder vermitteln Kontakte zu Interessenten, und es gibt ja noch das Internet und die Gelben Seiten.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Ihrem Angebot und dem, das im Baumarkt für gewöhnlich angeboten wird?
Margret Thomé: Unsere Leistungen bezeichnen wir mit Fliesen–"plus"–Beratung, gezielte Bemusterung, detaillierte Planung und räumliche Darstellung, bei Auftrag kostenneutral. Außerdem legen wir einen größeren Wert auf die Qualität. Zudem verlegen wir die Fliesen und übernehmen die Gewährleistung für Material und Verarbeitung.

Frage: Gab es auch schon mal so richtig ausgefallene Wünsche?
Margret Thomé: Wir bemühen uns jeden ausgefallenen Wunsch zu erfüllen. Der Kunde ist König. Wir hätten gerne mehr in dieser Richtung als Herausforderung an unser Leistungsvermögen. Was schon mal verlangt wird ist die Auswahl exklusiver Materialien, Sonderanfertigungen und spezielle Formteile aus Naturstein, Holz und Glas, Lichtgestaltung und Planung von Wellnessbereichen, Dampfduschen, Saunen etc.

Frage: Wie sieht Ihre Lieblingsfliese aus?
Margret Thomé: Die Lieblingsfliese gibt es für uns nicht. Sie richtet sich nach dem Geschmack des Kunden und der Eignung für den Raum. Allerdings versuchen wir herauszufinden, was der Kunde wirklich will und ihn dann davon zu überzeugen. Wir machen es dann nur noch ein bisschen schöner als er es sich vorstellt. Persönlich bevorzugen wir Naturstein. Als Beispiel seien hier mal Solnhofener Natursteine und Schiefer genannt. Aber auch einfache Fliesen kann man mit edlen Einlegern wie Glasmosaik, Mosaike überhaupt oder Natursteinen aufwerten.
Interview: Jochen Kuttler

GS-Bau GmbH Fliesendesign
Im Holzbruch 7, 66687 Nunkirchen, Telefon: 068741869990, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Internet: www.gs-bau-gmbh-fliesendesign.de. Öffnungszeiten: Bürozeiten von 8 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Im Angebot:

  • alle bekannten Fliesenfabrikate
  • Naturstein

Ganz nah am Kunden
Bei Aline Schwindling geht der Berg zum Prophet, also der Friseur zum Kunden.

Frage: Wie kommt man auf die Idee eine Art mobiler Friseursalon zu gründen?
Aline Schwindling: Ich bin Friseurin  aus Leidenschaft, weil ich in diesem Job meine Kreativität ausleben kann. Die Entscheidung, einen mobilen Friseursalon einzurichten, habe ich getroffen, weil ich etwas ganz anderes als die anderen machen wollte. Etwas, was es in dieser Richtung noch nicht gab. Das auch vor dem Hintergrund, dass viele ältere Menschen nicht mehr zum Friseur gehen können und auch viele Berufstätige froh sind, wenn ich zu Ihnen nach Hause komme.

Frage: In einem normalen Salon befinden sich ja etliche Wässerchen, Shampoos, Gels etc. Haben sie das alles Mobil parat?
Aline Schwindling: Aber selbstverständlich! Alles, was es in einem "stationären" Salon auch gibt. Ich habe ja ein großes Auto und somit auch viel Stauraum, um alles Nötige unterzubringen. Ich will meinen Kunden den Service zu Hause bieten, den sie sonst aus einem Salon gewöhnt sind.

Frage: Welchen Unterschied macht es im zwischenmenschlichen Umgang, Kunden zu Hause zu bedienen statt im Salon?
Aline Schwindling:  Ich denke, dass ich meinen Kunden viel näher bin. Wenn man in einer für den Kunden gewohnter Umgebung agiert, baut man ein sehr persönliches Verhältnis zu jemandem auf. Das gilt übrigens für beide Seiten.

Aline Schwindling – Friseurmeisterin

  • Mobiler Friseur. Telefon: 068741720242.


"Kein Nunkircher Wind"
Die Noswendlerin Elke Sauer mag Nunkirchen. Und die Nunkircher, aber nicht nur die, mögen Elke Sauer.

Frage: Sie haben 1998 das kleinste Postamt des Saarlandes übernommen und zur Postagentur umgebaut. Der Schritt war für Sie kein leichter, denn immerhin haben Sie eine gesicherte Position als Angestellte im öffentlichen Dienst aufgegeben, um Unternehmerin zu werden.
Elke Sauer: Ich wollte es so. Ich hatte das Postamt Nunkirchen seit 1996 betreut und mich hier richtig wohl gefühlt. Wäre ich bei der Post geblieben, wäre ich als Springer eingesetzt worden. Danach stand mir allerdings gar nicht der Sinn.

Frage: Dafür stand Ihnen der Sinn nach dem berühmten Nunkircher Wind?!
Elke Sauer: Den gibt es ja so ohnehin nicht. Nunkirchen ist ein großes Dorf, mit all den Probleme und Nöten, die ein Dorf eben hat, wenn mehr als 2500 Menschen dort wohnen. Mir sind die Leute hier extrem nett begegnet. Und hier wird weniger geklatscht (sie lacht).

Frage: Sie machen diesen Job jetzt seit etlichen Jahren. Sind die Bedingungen schwieriger geworden?
Elke Sauer: Das kann man wohl sagen. Ich habe viel mehr Kunden als früher, muss aber trotzdem ständig bedacht sein, die Rentabilität zu erreichen. Gerade das Post-Geschäft wird immer härter. Dazu trägt nicht zuletzt die Post selbst bei, die die Agenturen mit ihrer Vertragspolitik massiv unter Druck setzt. Der Job macht mir allerdings trotzdem sehr viel Spaß. Und das ist mindestens so wichtig, wie das Geld, das man damit verdient.

Agenturen Elke Sauer
Losheimer Straße 2a, 66687 Nunkirchen, Telefon: 06874510, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Mittwoch: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Samstag: 9 bis 12 Uhr.

Im Angebot:

  • Post
  • Postbank
  • Telekom-Beratung
  • Geschenkartikel
  • Bücherbestellungen
  • Kartenvorverkauf

 

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