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06.09.2010
Geschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 13. Juli 2008 um 11:24

Auf den Unterseiten zum Thema Geschichte bieten wir Ihnen eine breite Auswahl. Zum einen finden Sie einen ausführlichen geschichtlichen Abriss, der Ihnen die Vergangenheit unseres Ortes unterhaltsam näher bringen soll. Zum anderen dürfen Sie im längst vergriffenen Heimatbuch von Matthias Müller (1957) ebenso schmökern wie im mittlerweile aktualisierten Heimatbuch von Fritz Glutting, dessen Erstausgabe 1991 erschien. Auch die Wegekreuze sind Zeugen unserer Vergangenheit. Ruth Wagner stellt sie Ihnen auf einer Extra-Seite ausführlich vor. Und für alle die, die gerne aufs Gratewohl stöbern, haben wir auf der Seite Dokumente Materialien aus der durchaus bewegten Vergangenheit unseres Ortes zusammengetragen.


Wenn's schnell gehen soll, hier die Nunkircher Geschichte im Schnelldurchlauf, so wie sie die Information auch auf der Wikipedia-Seite finden. Die nachfolgenden Verlinkungen beziehen sich ebenfalls auf Wikipedia-Artikel.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nunkirchen 1147 durch den Trierer Erzbischof Albero. Der Ort war aber nachweislich schon früher besiedelt. Funde aus der Bronzezeit (1935), aber auch die Lage an einer Römerstraße, die durch mehrere Ausgrabungen belegt wurde, zeigen dies. Die Schreibweise des Namens Nunkirchen variierte im Laufe der Jahrhunderte öfter. Die latinisierte Form "Nunkircha" wich "Nunkirke" (1235) und "Neunkirchen" (1551 und 1724), um zeitweilig auch "Brums-Nunkirchen" bzw. Brims-Nunkirchen", in Anlehnung an den nahen Fluss Prims, Platz zu machen. Ob die "neue Kirche" oder eine so genannte "Hunkirche", was so viel bedeutet wie Mittelpunkt einer germanischen Hundertschaft, als Namenspatron fungierten, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen.

Der Dreißigjährige Krieg setzt dem Ort schwer zu. Wird 1618 noch von 25 Feuerstellen berichtet, ist es 1648 nur noch eine. 1794 zählt das Dorf allerdings wieder 275 Einwohner, eine Zahl die bis 1843 auf 919 gesteigert wird.

Nach dem 1. Weltkrieg bekommt der Ort am 19. Mai 1919 eine Grenzfunktion. Während das östlich gelegene Dörfchen Auschet zum Saargebiet unter Völkerbund-Verwaltung gehört, verbleibt Nunkirchen ebenso wie das südlich gelegene Nachbardorf Michelbach beim Deutschen Reich. Nach dem 2. Weltkrieg wird Nunkirchen dem Saarland zugeteilt und gerät unter französische Verwaltung. Am 23. Oktober 1955 entscheiden sich die Nunkircher mit 57,6 Prozent gegen das Saarstatut und damit gegen die Europäisierung des Saarlandes. Sie folgen damit dem landesweiten Trend. Am 1. Januar 1957 wird das Saarland und damit auch Nunkirchen wieder ein Teil Deutschlands. Der wirtschaftliche Anschluss an die Bundesrepublik erfolgt allerdings erst am 6. Juli 1959.

Mit der Gebietsrefom am 1. Januar 1974 hört die selbstständige Gemeinde Nunkirchen auf zu existieren. Gehörte sie bis dahin zum Amt Weiskirchen, so wird der Ort Nunkirchen 1974 ein Teil der Gemeinde Wadern, als diese wiederum 1978 Stadt wird, zum größten Stadtteil.

 


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